Großzügige Förderung für energiesparende Investitionen

Mit bis zu 50 % Heizenergieersparnis gehören Wärmedämm-Verbundsysteme für die Fassade zu den wirksamsten energiesparenden Baumaßnahmen. Bauherren können diese wirtschaftliche und umweltschonende Maßnahme jetzt so günstig wie nie finanzieren.

Denn die Bundesregierung setzt auf bessere Energieeffizienz von Gebäuden: Auch in kommenden Jahren werden mehrere Milliarden Euro aus Bundesmitteln allein in die energetische Gebäude­sanierung fließen.   

Wie sinnvoll energetische Sanierungen bestehender Gebäude sind, zeigen folgende Zahlen: Rund 85 % des gesamten Energiebedarfs in privaten Haushalten fallen für Heizung und Warmwasser an. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes machen sie im Schnitt 86 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat aus. Durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik können bis zu 80 % des Energiebedarfs eingespart werden.

Zwar unterstützt der Bund energieeffiziente Sanierungs- und Bauvorhaben seit Längerem mit verschiedenen Förderprogrammen und Krediten. Seit 2006 werden deren Konditionen jedoch laufend verbessert. Für Hauseigentümer sind besonders zwei Programme interessant, die über die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt werden: Die Förderprogramme »Energieeffizient Sanieren« und »Wohnraum Modernisieren«. 

Wer seinen Altbau energetisch modernisieren möchte, kann über das Förderprogramm »Energieeffizient Sanieren« bis zu 100 % der Investitionskosten zu günstigen Zinssätzen finanzieren. Eigentümer von Ein- bis Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen können alternativ zu der Darlehensvariante einen Zuschuss beantragen. Wer sein Haus nicht komplett energetisch sanieren, sondern lediglich einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen will, wie z. B. die Fassadendämmung mit WDV-Systemen, kann ebenfalls einen Zuschuss beantragen oder die Maßnahme über das Programm »Wohnraum Modernisieren« finanzieren. Das Programm «Energie-effizient Bauen« unterstützt die Errichtung besonders energiesparender Neubauten und Passivhäuser durch sehr günstige Zinssätze.

Diese Fördermöglichkeiten sind wesentlich wirtschaftlicher als die Baumaßnahme aus eigenem Kapital zu finanzieren. Die KfW-Gelder lassen sich bei jeder Bank beantragen. Den richtigen Ansprechpartner für die fachgerechte Beratung und Verarbeitung von Wärme­dämm-Verbundsystemen finden Hausbesitzer bei den Fassadenexperten des Maler- und Stuckateurhandwerks.

Sie bringen die Dämm­systeme direkt auf Putz oder Mauerwerk an und gestalten sie mit einer wetterfesten Endbeschichtung in dekorativen Oberflächen und Farbtönen. Da die fachgerechte, sorgfältige Montage des Wärmedämm-Verbundsystemes entscheidend für eine schöne wie lang-lebige, energieeffiziente Fassade ist, sind Bauherren gut beraten, sich an einen Fachmann zu wenden. Unser Malereibetrieb weiß aus Erfahrung: »Die sorgfältige Montage der Dämmplatten ist das A und O. Denn gerade an Anschlussstellen der Fassade, wie Giebel- und Sockelflächen, bei Fensterbänken oder Balkonen, zeigt sich die Handschrift des Verarbeiters. An diesen kritischen Punkten muss exakt gearbeitet werden, damit kein Wasser hinter das WDV-System gelangt.« Der Gang zum Fachmann lohnt also in jeder Hinsicht.